Technische Energiegutachten sind Grundlage und geben Sicherheit

Technische Energiegutachten basieren auf einem ganzheitlichen Ansatz bei der Ermittlung des realen Energiebedarfs und/oder Überprüfung der effizienten Energieverwendung in Gebäuden, Betriebs-stätten, Liegenschaften, gebäudetechnischen Anlagen.

 

Ganzheitlicher Ansatz bedeutet hier, Einbezug aller zur Energieeffizienz relevanten Einflussfaktoren, wie Gebäudeart, -Lage, -Speicherkapazität, -Nutzung, Anlagentechnik sowie integrierte, instationäre, zeit- und nutzungsbedingte energetische Prozessverläufe beachten und einbeziehen. Technische Energiegutachten sind i.d.R. die Feinanalysen. Es kann die Grobanalyse und/oder "Initialberatung" vorgeschaltet werden.

 

Der Leistungsbedarf in vorgenannten Objekten lässt sich  durch Berechnungsverfahren nach DIN (z.B. 4701-10/18599/12831) oder anderen Berechnungsgrundlagen ermitteln.

 

Der reale Leistungsbedarf in vorgenannten Objekten lässt sich grundsätzlich durch folgende zwei Vorgehensweisen ermitteln:

  • sich empirisch herantasten,
  • Mess- und Auswertungsmethoden, welche den ganzheitlichen Ansatz beinhalten.

Technische Energiegutachten sind messwertgestützt, d.h. sie werden ausschließlich auf Basis von speziellen, anerkannten Mess- und Auswertungs-Methoden erstellt. Sie entsprechen dem Stand der Technik und haben im Gegensatz zu Berechnungsverfahren eine qualifizierte Aussagekraft,


weil sie...

  • von Hochschulingenieuren der Fachrichtung Technisch Gebäude-Ausrüstung, Versorgungstechnik
    mit Zusatzqualifizierung erstellt werden; in Gewerbe und Industrie durch Verfahrens-Ingenieuren;

  • mittels bewährter, anerkannter Methoden sowie geeigneten, hochwertigen Mess-Ausrüstungen
    die Zahlen, Daten, Fakten der energetischen Zustands-Situation in mittleren/größeren
    Gebäuden, Betriebsstätten, Liegenschaften sowie gebäudetechnischen Anlagen erfassen;

  • mittels speziell entwickelter Software Auswertungen, Bewertungen der Zahlen, Daten, Fakten
    energetische Einsparpotentiale ermitteln und abgesicherte Prognosen erstellen;
    
    
  • Auswertungen als Basis nehmen und zusätzlich Plausibilitätsüberprüfungen nach einschlägigen
    Berechnungsverfahren und Erfahrungswerten beinhalten;
    
  • Grundlagen darstellen zur Entwicklung, Anpassung, Zielstellung für energetische Prozesse in
    Gebäuden, Betriebsstätten, Liegenschaften bei anstehenden Optimierungen/Sanierungen;
    
  • die geeignete Basis liefern zur Erstellung des Pflichtenheftes zur Errichtung von
    Hard- und Software zum Energiemanagement;

  • Orientierung geben für das Energie-Prozess-Controlling (Monitoring);

  • über die gesetzlichen Anforderungen hinaus die Regeln / Richtlinien für Energiemanagement
    von AMEV, DIN, DVGW, GEFMA, VDI, VDMA u.a. beachten und einbeziehen können;
    
  • für Energiebeauftragte, Energiemanager, FM-Dienstleister übersichtliche Orientierungshilfen und
    abgesicherte Entscheidungsgrundlagen darstellen zum Erreichen der Energieeffizienz;

  • als Nachweis über die Erfüllung von Sorgfaltspflichten dienen;

  • aufgrund der vorgenannten Regeln und Bedingungen Gutachten mit Gütesiegel ergeben.

© E. Krifft, Stand 30.11.2012